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Der Bürgermeister informiert

 

Radiointerview mit Bürgermeister

Radio Bremen führte in Cuxhaven ein Interview mit verschiedenen Gesprächspartnern, ua unserem Flögelner Bürgermeister Claus Seebeck zum Thema Verkehrssicherheit von Radfahrern, Radwege und Radwegebau im Landkreis Cuxhaven.

Wer das Interview hören möchte, bitte das Radio "einschalten"!

 

 

Widmung der Straße "Neuenwalder Weg"

 

Die Nordsee-Zeitung berichtet am 17. 12. 2011: Immer mehr Unterschriften

Mehr als 540 Unterschriften für einen Radweg an der K 18 bei Flögeln sind bereits beisammen – Tendenz steigend. „Bis Weihnachten haben wir die Sammlung abgeschlossen“, verkündet Bürgermeister Claus Seebeck. Der Christdemokrat ist nach den tödlichen Unfällen mit zwei Radfahrern von Anfang November immer noch geschockt. „Es muss endlich was passieren“, sagt er. Doch so schnell wird sich die Lage an der Kreisstraße nicht ändern. Von Andreas Schoener.

Landrat Kai Uwe Bielefeld (parteilos) hatte bereits angekündigt, dass zunächst im Laufe des nächsten Jahres ein neuer Radwegebedarfsplan erstellt wird, um zu ermitteln, wo welche Radwege am dringendsten sind. Auch Claus Johannßen, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, warnt vor übertriebenen Erwartungen. Zwar sei die Forderung aus Flögeln „durchaus berechtigt“, doch zunächst müsse die Politik den Radwegebedarfsplan abwarten, in dem anhand von Verkehrsbelastung, Unfallhäufigkeit und Ausbauzustand der jeweiligen Straßen eine aktuelle Prioritätenliste über die Notwendigkeit von Radwegen im Kreisgebiet erstellt wird. „Erst wenn dieser Plan vorliegt, müssen wir genau über die Finanzierung der einzelnen Projekte nachdenken“, sagt der Sozialdemokrat mit Blick auf die nicht gerade üppig gefüllte Kreiskasse. Ein Kilometer Radweg, so haben Berechnungen gezeigt, könne durchschnittlich mehr als 300 000 Euro kosten.
Johannßen sieht jedoch auch, „dass die K 18 nicht nur sehr schmal ist, sondern auch eine wichtige Anbindung von Flögeln nach Bad Bederkesa darstellt“.

Der neue CDU-Kreistagsfraktionschef Martin Döscher jun. kann unter Hinweis auf den zu erstellenden Radwegebedarfsplan ebenfalls keine Zusagen machen über die Realisierung von Radwegen. Für den Christdemokraten aus Köhlen ist jedoch klar, dass der schwere und tragische Verkehrsunfall bei Flögeln gezeigt hat, „dass bei dem zu beobachtenden Anstieg des Fahrradverkehrs ein Lückenschluss besonders in den außerörtlichen Bereichen unumgänglich ist“.

Im jüngsten Samtgemeinderat von Bederkesa hat Döscher als Vorsitzender der CDU-Fraktion per Dringlichkeitsantrag formuliert, auf welchen außer- und innerörtlichen Strecken der Samtgemeinde „noch erhebliche Lücken“ sind. Er verwies im einstimmig verabschiedeten Papier nicht nur auf die K 18 zwischen Bad Bederkesa und Flögeln, sondern unter anderem auch auf die L 119 zwischen Meckelstedt und Großenhain, die K 62 zwischen Elmlohe und Kührstedt, die K 39 zwischen Köhlen und dem Ortsteil Stühbusch sowie die L 117 zwischen Beers und Steinau.

Was den Ausbau des Radweges an der K 18 betrifft, ärgert sich nicht nur Döscher darüber, dass dieses Teilstück bereits im Jahre 2002 an dritter Stelle der Prioritätenliste des Kreises gestanden hat und trotz zwischenzeitlicher Zusage aus finanziellen Gründen bis heute nicht ausgebaut worden ist.

 Auch Bürgermeister Claus Seebeck ist wenig zufrieden mit der Situation vor der Haustüre. „Das kann so nicht weitergehen“, sagt er und blättert die Listen mit den Unterschriften vor sich aus. Darunter befindet sich ein Zeitungsartikel, in dem aufgrund des fehlenden Radweges an der K 18 auf Gefährdungen für Fahrradfahrer hingewiesen wird. Der Artikel ist rund 20 Jahre alt.

 

 

Liebe Flögelner,

mit diesem Informationsblatt möchten wir den zum 1. November 2011 neu gewählten Rat der Gemeinde Flögeln vorstellen, Euch die Ansprechpartner für Eure Anregungen, Fragen und Bedenken nennen und Euch bitten, uns jederzeit offen und ehrlich Eure Meinung/Einschätzung zu Flögeln bewegenden Dingen mitzuteilen.

Wir werden immer ein offenes Ohr für Euch haben und uns jederzeit für Euch und das Dorf einsetzen und stehen für ein faires Miteinander.

Eure Ratsmitglieder

Informationsblatt als pdf-Datei herunterladen >>>>

 

Reinigung Gemeindegelände

Viele helfende Hände wurden am Samstag auf dem grünen Dreieck zwischen der Hohen Luft, der Berster Straße und dem Möhlenpad benötigt, um die gesamte Fläche winterfest zu machen.
Und noch mehr waren da!

Zur großen Freude von TSV, ASV, Kindergarten und Gemeinde kamen 25 fleißige Helfer und fast 10 kleine "Geister" am Morgen zusammen, um Laub, Rasenschnitt und auch etwas Gehölz zusammenzutragen und abzutransportieren! Vielen Dank auch an die teilnehmenden Anlieger der Straßen!

Dank vielen Harken, Besen, Schaufeln und auch „schwerem Gerät“ wie Rasenmähertraktoren, Treckern, Anhänger und Heini Stübens rollender Laubkiste war das Gelände wie im Nu gereinigt und der Winter kann kommen.

Im Anschluss ließ sich der TSV nicht lumpen und lud die Helfer zu Glühwein, Kaffee und Kinderpunsch ein.

Bürgermeister Claus Seebeck sprach allen Helfern ein Dankeschön aus und zum Mittag waren alle schon wieder in ihren warmen Stuben und Küchen.

Fotos von K Pülsch >>>>

 

Radwegebau an der Kreisstraße K18 zwischen Bad Bederkesa und Flögeln

Brief an Landrat Bielefeld

Sehr geehrter Herr Landrat Bielefeld,

ich wende mich an Sie aufgrund eines grausigen Tages gestern.

Zu meinem/unserm  ganz großen Bedauern ist es gestern auf der K18 zwischen Bad Bederkesa und Flögeln zum wiederholten Male zu einem tragischen Unfall zwischen Auto und Fahrradfahrer/Fußgänger gekommen.

Bei einsetzender Dunkelheit sind zwei Fahrradfahrer von einem Auto erfasst worden und direkt am Unfallort verstorben. Nicht nur das Leben des älteren Flögelner Ehepaares ist damit abrupt beendet, auch das Leid und die Pein des Autofahrers und der betroffenen Familien und Freunde mitansehen zu müssen, zerreißt nicht nur mein Herz.

Leider muss ich diese Tragödie zum Anlass nehmen, um nochmals auf die absolute Dringlichkeit hinzuweisen, entlang der K18 zwischen Bad Bederkesa und Flögeln einen Radweg zu errichten.

In einer familiär und touristisch geprägten Gemeinde wie Flögeln, dazu noch ohne öffentlichen Personennahverkehr, ist das Fahrrad für Kinder, Jugendlich, Erwachsene und Rentner sowie für unsere Touristen, also für fast alle Bürger ein unerlässliches Fortbewegungsmittel, gerade in Richtung Bad Bederkesa als zentralen Anlaufpunkt für das alltägliche Leben.

Ich kann und muss in diesem Moment an das Gewissen der Politik appellieren, die Sicherheit der Mitmenschen und Bürger vor und über die Finanzen von Land, Kreis und Kommune zu stellen.

Dieses Schreiben sende ich Ihnen als Familienvater, Bürger, Nachbar und Bürgermeister der Gemeinde Flögeln.

Hochachtungsvoll

Claus Seebeck